Juli-Auslese 2016

Auslesen sprich Mini-Rezensionen habe ich seit Ewigkeiten nicht mehr gemacht. Die letzte, die ich gefunden habe, war von 2006 – da wird es doch mal wieder Zeit für eine. Ich kann mir immerhin vornehmen, wieder häufiger solche Kurz-Rezis zu schreiben, aber versprechen kann ich nichts 🙂

Joyce Maynard, Gute Töchter
siehe hier

Kristina Ohlsson, Himmelsschlüssel
Himmelsschlüssel ist der vierte Teil der Krimi-Reihe um Fredrika Bergmann.
In diesem packenden Roman wird in einem Flugzeug auf dem Weg von Stockholm nach New York ein Drohbrief gefunden. Sollten die Forderungen nicht erfüllt werden, solange das Flugzeug in der Luft ist, wird es gesprengt, ebenso wenn der Kapitän eine vorgezogene Notlandung versuchen sollte. Ein rasanter Kampf gegen die Zeit beginnt.
Sehr spannend, sehr aktuell und ein überraschendes Ende, das gibt -> (****)

Tahir Shah, Der glücklichste Mensch der Welt
Jeder Mensch hat eine Geschichte seines Herzens – glücklich ist der, der sie kennt. Als Tahir Shah von dieser alten Berbersage erfährt, begibt er sich auf die Suche nach seiner Geschichte, die ihn über die mittelalterlichen Medinas von Marrakesch und Fès führt und weiter bis in das Sandmeer der Westsahara.
Tahir Shah erzählt mit Witz und Charme über sein (neues) Leben in Casablanca. Mit seiner kurz darauf beginnenden Suche bringt er uns nicht die Tradition der Geschichtenerzähler näher, sondern führt uns an eindrucksvolle Orte und zeichnet mit viel Sympathie die Menschen in Marokko, ihren Glauben, ihren Aberglauben und ihre Denkweisen. (*****)

Terry Brooks, Das Schwert von Shannara
Ein geheimnisvoller Druide offenbart einem jungen Dörfler, dass er der letzte Abkömmling des Elfenhauses Shannara ist und nur er das Schwert seiner Vorfahren führen kann, mit dem ein grausamer Dämonenlord zu besiegen ist.
Das Schwert von Shannara ist ein etwas gewagter Auftakt zu einer mehrbändigen Reihe, denn Terry Brooks hat nichts weiter getan, als den Herrn der Ringe in vereinfachter Schreibe nachzuerzählen. Es soll später besser werden und der Autor soll seinen Charakteren mehr Freilauf gönnen. Davon hätte ich mich gern überzeugen lassen, aber in unserer Onleihe war lediglich dieses Werk verfügbar. (**)

Milan Kundera, Abschiedswalzer
In einem böhmischen Kurort, dessen Quellwasser Frauen von ihrer Unfruchtbarkeit heilen soll, treffen Anfang der 70er Jahre acht unterschiedliche Personen und Persönlichkeiten aufeinander. Mittels dieser gnadenlos überzeichneten Figuren erzählt Milan Kundera mit viel Leichtigkeit eine tragische Geschichte um die ewigen Fragen nach der Liebe, nach Freiheit und Selbstbestimmung. (****)

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