Unter der Leselampe: Nicolas Barreau, Das Lächeln der Frauen

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Eine Liebesgeschichte, die in der Pariser Verlagswelt spielt – gefunden im offenen Bücherregal der vhs Karlsfeld:

Klappentext:

Es gibt keine Zufälle! Davon ist Aurélie, die nach dem Tod ihres Vaters dessen Restaurant Le Temps des Cerises übernommen hat, überzeugt. An jenem verhängnisvollen Freitag im November, als Aurélie so unglücklich ist wie nie zuvor, fällt ihr in einer Buchhandlung ein Roman mit dem Titel Das Lächeln der Frauen ins Auge.
Verwundert stößt sie auf einen Satz, der auf ihr eigenes kleines Restaurant verweist. Nach der Lektüre der ganzen Geschichte will Aurélie plötzlich nicht mehr sterben. Eines aber will sie unbedingt – den Autor dieses Romans kennenlernen, der ihr, davon ist sie überzeugt, das Leben gerettet hat, ohne dies auch nur zu ahnen. Sie möchte sich bedanken und ihn in ihr kleines charmantes Restaurant einladen, das er ja offensichtlich bereits zu kennen scheint.
Doch ihr Wunsch erweist sich als schwieriges, ja fast unmögliches Unterfangen. Alle Versuche, mit dem scheuen Autor über seinen französischen Verlag in Kontakt zu treten, werden von dem bärbeißigen Lektor André abgeblockt, der ihre enthusiastischen Briefe nur widerwillig weiterleitet.
Doch Aurélie gibt nicht auf, und als eines Tages tatsächlich eine Nachricht von dem zurückhaltenden Schriftsteller in ihren Briefkasten flattert, kommt es zu einer ganz anderen Begegnung, als sie es sich vorgestellt hat …

Bislang liest es sich ganz nett (Kategorie: unterhaltsame Sofalektüre für regnerische Sonntage) und gewisse „Unstimmigkeiten“, die mir aufgefallen sind, haben sich mittlerweile geklärt, nachdem ich erfahren habe, dass der Autor Nicolas Barreau erfunden ist und sich hinter dem Pseudonym eine deutsche Verlegerin verbirgt.

Daher also der sehr weibliche Erzählstil (doch den gibt es und das ist auch völlig wertfrei festgestellt) und die vielen unsäglichen französischen Einsprengsel (für das Lokalkolorit, oder wie?), die imho in einem vorgeblich französischen Buch völlig sinnfrei sind. Ich hatte jedenfalls schon ein paar böse Gedanken an den „Übersetzer“ parat 😉

Sehen wir also, wie es weiter geht mit Aurélie und André.

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Ein Gedanke zu “Unter der Leselampe: Nicolas Barreau, Das Lächeln der Frauen

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