Sprachkunst frisch aus dem TV

television-148223_1280Oft sind sie sehr amüsant, die Spracheskapaden im Fernsehen und vor allem die „Privaten“ haben vom Assisprech bis zu komplexen Verkünstelungen aus dem Katalog der zu vermeidenden Stilmittel in dieser Hinsicht viel zu bieten.

Bisher war Schwiegermutter gesucht mit Alliterationen wie dem „lustigen Leichenwäscher Ludwig“ (gut, den hab ich grad erfunden, aber der passt in die Runde) vorne dran im Rennen. Neulich hab ich allerdings die Polizisten von auf Auf Streife entdeckt, die uns täglich mit neuen Sprachakrobatiken erfreuen.

In Auf Streife beschäftigen sich „echte Polizisten“ mit „nachgestellten Fällen“. Erstere haben NIE damit gerechnet, wie dramatisch sich der Fall entwickelt (meist müssen sie irgendwelche Streithansl trennen) und qualifizieren sich vor allem dadurch, dass sie in Erklärbär-Manier in fantasievoll gedrexeltem Beamtengeschwurbel von ihren Einsätzen berichten.

Vermutlich soll das einem Polizeiberichte nachempfunden sein, ich hoffe doch sehr, dass die Beamten so etwas nicht in schriftlicher Form abliefern. Gestern konnte der geneigte Zuseher den „Alkoholgehalt einer Lehrerin“ und die „Weiterverwendung der Lehrerin“ bestaunen und das sind nur zwei Beispiele von vielen 🙂

Liebe Polizisten da draußen, ihr redet doch nicht wirklich so, oder??

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Ein Gedanke zu “Sprachkunst frisch aus dem TV

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