Scott McBain, Die Geheimloge

[Das Kollegium, eine elitäre Geheimgesellschaft in einer nicht zu fernen Zukunft, die sich der Bewahrung des Weltfriedens verschrieben hat, muss einen neuen Meister erwählen.

Diesem Ziel dient ein Wettbewerb, der sich über ein Jahr erstreckt. Doch die fünf Auserwählten kennen die Regeln nicht. Einzig der Hinweis auf ein prachtvoll gearbeitetes chinesisches Kästchen leitet sie.

Schnell zeigt sich, dass die fünf Anwärter zu fast allem bereit sind, um als Sieger aus dem Spiel um die Meisterschaft hervorzugehen …]

Das kommt davon, wenn man sich von Amazon-Vorschlägen leiten lässt. Die Beschreibung klang amüsant, der weltbeste Ehemann war begeistert und konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Gespannt habe ich gewartet, bis ich endlich an die Reihe kam und mir das Buch schnappen durfte, aber ausgezahlt hat sich das Ganze dann doch nicht.

Die Geschichte ist zäh, das Thema nicht sonderlich spannend und die zahlreichen Beweise, dass der Autor Macchiavelli und fernöstliche Philosophie gelesen hat, tragen auch nicht zur großen Unterhaltung bei. Auch dem Fortgang der Geschichte sind sie nicht zuträglich, da eigentlich fortwährend in die selben Saiten geschlagen wird.

Die fünf Kandidaten um die Meisterschaft sind mit einer Ausnahme Unsympathen und man ahnt schon recht früh, dass der Ausnahme-Charakter den Sieg davon tragen wird.

Ein Buch für die Jungs – ein bisschen vergleichbar mit Andreas Eschbachs „Eine Billion Dollar“. Muss man nicht gelesen haben.

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