Dai Sijie, Balzac und die kleine chinesische Schneiderin

[Sie hat einen dicken schwarzen Zopf, zwei hinreißende Schühchen aus rosafarbener Seide und das zauberhafteste Lächeln, das man sich vorstellen kann: die Kleine Schneiderin aus dem abgelegenen Bergdorf, in die sich der junge Luo gleich beim ersten Anblick verliebt.

Er und sein Freund, zwei Studenten, die zur kulturellen Umerziehung hierher ans Ende der Welt verschickt wurden, merken bald, dass sie nur eine einzige Möglichkeit haben, ihre Haut zu retten: Sie müssen in den Besitz jenes wunderbaren Lederkoffers eines anderen „Zöglings“ gelangen, der die verbotenen Meisterwerke der westlichen Weltliteratur enthält. Denn nur aus Balzac und Stendhal, aus Dostojewski und Dumas können sie die Lebensenergie und den Esprit schöpfen, die sie brauchen, um den Widrigkeiten ihres Daseins und der Willkür des Dorfältesten Paroli zu bieten. Und vielleicht können sie am Ende sogar das Herz der Schneiderin gewinnen.]

Ein Schatz, ein Schatz. Poetisch, romantisch, traurig, lakonisch, prall – Eigenschaftswörter, die in einigen Kritiken zu diesem bezaubernden Roman gefallen sind.

Ein Buch über die Magie der Literatur, in dem einfach alles stimmt, absolute Pflichtlektüre für Literaturverliebte und solche die es noch werden wollen  und mehr gibt es dazu gar nicht zu sagen.

 

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