The Mortal Instruments: City of Bones

Am 29. August 2013 kommt sie in die deutschen Kinos: die Verfilmung von Cassandra Clares City of Bones. Die Trailer machen einen sehr guten Eindruck und ich hoffe einerseits auf einen Erfolg, andererseits hoffe ich, dass es keinen Hype à la Twilight geben wird. Immerhin gibt es ja schon beängstigende Parallelen, wie die „süße Lovestory“ zwischen den beiden Hauptdarstellern und dass Jamie Campbell Bower Bücher mit „Jace Wayland“ signiert, ist auch etwas bedenklich.

Ich habe die Romane erst recht spät (genauer gesagt, als ich das erste Mal von dem Film gehört habe) gelesen, obwohl sie schon seit Langem auf meiner Wunschliste standen. Das hatte natürlich auch sein Gutes, denn so konnte ich alle bisher erschienenen Bände der Mortal Instruments hintereinander lesen und musste nicht ein Jahr auf den nächsten Teil warten. Es reicht, dass der letzte erst für 2014 angekündigt ist.

Ich war jedenfalls restlos begeistert – auch wenn Cassandra Clare mit vielen bekannten und erfolgreichen Versatzstücken der gängigen YA-Fantasy arbeitet und auch wenn nahezu jedes Buch mit einem lustigen Grund endet, warum die zwei Königskinder Jace und Clary nicht zueinander finden können, hat sie einen spritzigen Erzählstil und weiß ihre Geschichten spannend, unterhaltend und vor allem auch mit einem gewissen Stil zu präsentieren.

Zurück zum Film: In diversen Foren wird nun schon seit Monaten fleißig diskutiert – hauptsächlich natürlich um die Besetzung von Jamie Campbell Bower als Jace. Ich persönlich finde die Auswahl passend und bin froh, dass sich das Filmteam nicht für so einen Abercrombie & Fitch-Kasper entschieden hat.
Interessant war diesbezüglich in einer Facebook-Diskussion das Statement, man könne einen 25-Jährigen nicht als 17-Jährigen besetzen. Dass der Rest der Belegschaft auch die 20 weit überschritten hat, wurde aber von der jungen Dame komplett ignoriert. [Und der so heiß begehrte Alex Pettyfer ist auch kein Jugendlicher mehr, nur so am Rande bemerkt (da könnte man sich jetzt noch Gedanken darüber machen, ob ein 23-Jähriger den 28-jährigen Christian Grey in Shades of Grey spielen kann …).]
Ich bin übrigens auch nicht glücklich mit der Besetzung meiner persönlichen Lieblingsfigur Magnus Bane, der in meinem Kopfkino ganz und gar nicht aussieht wie ein überstylter Mangaboy, aber ich werde mich einfach überraschen lassen 🙂

Und was die Jungstars angeht: Ich hatte mir schon bei der Lektüre der Romane die Protagonisten nicht als 16-/17-Jährige vorstellen mögen (vor allem nicht, wenn man so ein Exemplar im Haushalt hat) und war ganz froh, dass ich im Kino kein Kinderabenteuer à la Die Wilden Kerle sehen werde, sondern einen Film, der auch die Zielgruppe der über 20-Jährigen (Mädls) anspricht, für die noch älteren gibt es immerhin Jonathan Rhys Meyers und so alte Schachteln wie ich, die freuen sich dann über die Effekte und die – hoffentlich – gute Umsetzung.

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