März-Auslese

Sarah Fine, Sanctum (Guards of the Shadowlands)
Nach dem Selbstmord ihrer besten Freundin macht sich Lela auf den Weg in die Unterwelt, um sie zurückzuholen. Dabei trifft sie auf die Wächter und deren Anführer Malachi. Das Abenteuer nimmt seinen Lauf und die zarte Liebesgeschichte zwischen Lela und Malachi ebenso. Eine flott geschriebene düstere Urban Fantasy mit den üblichen Versatzstücken, aber einem komplett anderen Personal und einer völlig neuen Welt. Ein für mich gelungener Zufallstreffer aus dem „Kindle Deal des Tages“. (****)

Kai Meyer, Asche und Phönix
Endlich keine Trilogie – jetzt würde ich mir nur noch einmal wieder ein Buch für Erwachsene aus der Feder von Kai Meyer wünschen 🙂 Nichtsdestotrotz Asche und Phönix ist spannende, unterhaltsame Urban Fantasy mit Action und Romance, flott (manchmal ein wenig zu flott für meinen Geschmack:  kurze, sehr einfache Sätze) geschrieben, schnell zu lesen und bietet – wie nicht anders zu erwarten – viele überraschende amüsante Ideen. (****1/2)

Leif Lasse Andersson, Midleifcrisis. Als meine Frau mich hinauswarf und ich mit 117 anderen schlief
Naja … ein enttäuschter Mann, der auf die 40 zu geht und sich auf der Suche nach der großen Liebe (zu einer Frau, die möglichst nicht älter als 23 sein soll und Kleidergröße 32 trägt, dabei natürlich noch einen tollen Busen haben muss und Beine bis zum Himmel) auf zahlreiche Bettgeschichten einlässt. Ein netter Einblick in die Welt des Online-Dating, ein paar einfühlsame Momente als der Autor sein Leben reflektiert, aber irgendwann beginnt das anfangs noch recht kurzweilige Abenteuer zu langweilen. (**1/2)

Nora Scholz, Wir wollten doch die Engel
Eine junge Geophysikerin erforscht im Österreichischen Ötztal ein Phänomen bei dem aus Stein Glas wird. Zwischen den Sagen um einen Meteoriteneinschlag und ihrem behinderten Sohn Jannis, dem „Teufelskind“, verliert sie zunehmend den Anschluss an die Wissenschaft. Die Autorin erzählt eine poetische und verstörende Geschichte über das Dorfleben in den Bergen, Zwillingsinzest, Mord und „darüber, was passiert, wenn die Liebe einfach zu groß ist.“ (****)

Lara Adrian, Kiss of Midnight
Der erste Band einer Vampirserie für Erwachsene (Frauen) – also eine Reihe mit Sex und Erotik. Nichts unbedingt Neues – gute Vampire gegen böse Vampire und dazwischen ein paar Menschenweibchen zum Fortpflanzen und für die Sexszenen –  aber ganz nett zu lesen, und da man die Bücher auch über die Kindle-Ausleihe leihen kann, werde ich da noch ein bisschen weiter lesen, vor allem, da es so aussieht, als seien die einzelnen Bände in sich abgeschlossen.
(*** 1/2)

J. D. Salinger, The Catcher in the Rye
Der Klassiker für den Monat März – wieder ein Re-read. Holden Caulfield durfte ich schon als Schülerin auf dem Weg ins Erwachsenwerden begleiten – also vor gut 30 Jahren und ich hatte den Catcher sogar bereits gelesen, bevor es Schullektüre wurde. Das Buch hat mir immer gefallen und ich kann gar nicht verstehen, wenn Leute behaupten, es würde nichts passieren – ich finde, es passiert eine ganze Menge. Zwar eher im Kopf des Antihelden, aber da doch so viel, dass ich mich an das Meiste noch sehr gut erinnern konnte. Nach wie vor für mich ein tolles Buch mit sehr viel Tiefgang und einem Schreibstil,  das man meinen könnte, der Roman ist neueren Datums.  (*****)

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