Ein alter Literaturstock – oder eher Baum :)

Nachdem ich hier ja auch wieder meine alten Blogs, soweit sie noch irgendwo vorhanden sind, einstellen wollte, habe ich in den Weiten des Webs dieses Literatur“stöckchen“ gefunden – das ich 2007 ausgefüllt habe. Da hab ich dann doch ein bis zwei Updates – in kursiv:

1. Welches Buch / welche Bücher liest Du gerade (inkl. Lehr- und Fachbücher)?
Kai Meyer, Hex – Der UFO-Roman
Cassandra Clare, Clockwork Prince

2. Hast Du außerhalb privaten Interesses viel mit Büchern zu tun?
Ja, mit Lehrbüchern.

3. Wie viele Bücher besitzt Du ungefähr?
Ich hab sie noch nie gezählt, ich kann jedenfalls zurzeit keine neuen mehr kaufen, weil die Regalwand voll ist und die Wohnzimmer- und Schlafzimmerbüchersammelecke quillt auch über.

Mittlerweile habe ich seit über einem Jahr einen Kindle, das löst das Regalproblem. Und das Problem mit der schweren Handtasche sowieso …

4. Wie viele Bücher davon etwa sind…
80 % Romane, 20% Sachbücher

5. Beschreibe Deinen Lebensraum nur anhand der Anordnung der Bücher dort!
Die meisten Viele meiner Bücher stehen noch im ehemaligen Arbeitszimmer, das jetzt zum Kinderzimmer umfunktioniert wurde und sind alphabetisch geordnet und zwar einsortiert in englisch, Taschenbücher und Gebundenes, ebenfalls dort gibt es den „Giftschrank“, eine Vitrine mit esoterischen Texten, und die Sachbücher.
Im Wohnzimmer ist ein Regal mit neueren Büchern bzw. welchen, die mir gut gefallen haben und ein Kinderkaufmannsladen, der als Ablage für den SUB und für die Thriller dient, die der weltbeste Ehemann sich immer beim Amazon-Abverkauf holt, ach ja, und der Bücherkorb für die Büchereibücher steht in einer Ecke. antiker Schrank, den ich von meinen Schwiegereltern habe, dort sind die Bücher aus dem Arbeitszimmer hingewandert, mit der Alphabetordnung und der Teilung in Englisch und Deutsch. Desweiteren gibt es noch eine große Umzugskiste, die seit gut zwei Jahren sortiert werden will, aber dazu fehlt mir immer die Muse.
Im Schlafzimmer befindet sich schlussendlich noch ein Regal mit Erotika, Neil Gaiman, Terry Pratchett, Douglas Adams und der Harry Potter wohnt auch da.
Und ins Bad wandert immer die aktuelle Badewannenlektüre – meist ist das jetzt aber eh der Kindle, der überall mit darf.

6. Woran erkennt man, welches davon Deine Lieblingsbücher sind?
gar nicht, die meisten davon stehen eh im Schlafzimmer, da kommt keiner hin, der das erkennen muss

naja, die sollten wohl besonders zerlesen sein – aber im Zeitalter die eBookreader kommt das nicht mehr vor.

7. Gibt es ein besonderes Literaturgenre, das Du sehr schätzt?
Das ist sehr unterschiedlich – ich mag gut gemachte historische Fantasy (am liebsten Facti-Fiction), London-Romane, spätviktorianische Gothic Novels, neuere bis neueste englische Literatur, Jugendbücher … kurz Geschichten mit glaubhaften Charakteren und einer Atmosphäre, die einen so sehr einsaugt, dass man traurig ist, wenn das Buch zu Ende ist.

8. Welches ist Dein (rein münztechnisch gesehen) wertvollstes Buch?
Ich hab ein Buch, das Nick Cave signiert hat – vielleicht wird das mal wertvoll?

9. Welches ist Dein mit persönlichen Erinnerungen am stärksten angereichertes Buch?
siehe Frage 8 – war eine lustige Zeit …

10. Würdest Du von Dir selbst sagen, dass Du Bücher sammelst? Falls ja: nach welchen Kriterien sammelst Du – bestimmte Reihen, Verlage, Editionen, Illustratoren etc.?
Ich sammle Bücher von Neil Gaiman, Kai Meyer und London-Romane – aber nicht konsequent, das heißt, ich muss so ein Buch nicht gleich und sofort haben.

Tad Williams, Cassandra Clare und George R. R. Martin

11. Welches ist Deine (bzgl. des Druckdatums) älteste Buchausgabe?
Von meinen eigenen sicher ein Lexikon aus dem Jahr 1969, aber ich hab auch einiges an „ererbten“ antiquen Sachen, aber Erscheinungsdaten sind mir nicht so wichtig.

12. Von welcher Autorin / welchem Autoren besitzt Du die meisten Bücher?
Tja, weder Goethe noch Schiller und auch nicht Dickens oder ähnliches: Ian McEwan, Peter Ackroyd, Neil Gaiman und Kai Meyer

13. Und ist das auch Dein/e Lieblingsautor/in?
ja

14. Auf einer Skala von 1 bis 10: welche Bedeutung haben Bücher in Deinem Leben?
10

15. Beschreibe Deine bevorzugte Leseposition bzw. Deinen liebsten Leseplatz!
Auf dem Sofa, auf dem Liegestuhl, auf der Liege, im Bett und in der Badewanne.

16. Hast Du bestimmte Buch- oder Leserituale?
Ich brauche ein Buch in der Badewanne – da kann ich mich schon eine gute Stunde zurückziehen, die Welt vergessen und nicht nur ins warme Wasser abtauchen, sondern auch in die Geschichte. Morgens stehe ich früh genug auf, um noch in Ruhe zum Kaffeetrinken in der aktuellen Lektüre lesen zu können, bevor es ins Büro geht.

17. In welchen Situationen außerhalb der eigenen Wohnung liest Du?
In den öffentlichen Verkehrsmitteln, in Restaurants, wenn ich auf jemanden warten muss, in der Mittagspause auf meiner Bürocouch.

18. Wie viele Bücher hast Du aktuell von irgendwoher ausgeliehen?
Vier aus der Bücherei und etliches vom Schwiegervater.

Gar keins.

19. Und wie hältst Du es selbst mit dem Verleihen Deiner Bücher?
Kommt auf das Buch an, aber meist gern an gute Bekannte.

20. Welche(s) Nachschlagewerk(e) sind/ist für Dich besonders unentbehrlich?
ähm, das Internet 😉

21. Wonach richtest Du Dich bei der Auswahl neuer Lektüre?
Meist habe ich entweder über Bekannte davon gehört oder darüber gelesen und wenn mir das Thema zu taugen scheint, wird das Buch gewählt. Manchmal finden Bücher auch zu mir – das war seinerzeit bei Neil Gaiman und Kai Meyer so und diese Findungen erweisen sich oft als sehr nachhaltig.

22. Wie gelangst Du an Informationen zu für Dich vielleicht interessanten Büchern?
siehe oben

LovelyBooks

23. Welche Kriterien sind Dir beim Buchkauf in Bezug auf die Gestaltung des Buches am wichtigsten (nehmen wir an, es gibt das Buch in diversen Editionen)?
Schön gestaltete Bücher habe ich schon gern, aber nachdem es mir momentan noch an passenden Aufbewahrungsorten mangelt, nehme ich meist die günstigere Variante. Die „Bücherschrank-Bücher“ kann man ja auch nicht mit in die Wanne nehmen 😉

24. Welcher Satz darf NICHT auf einem Buchcover stehen, wenn ein Werk für Dich interessant bleiben soll?
Ach, sollen sie da drauf drucken, was sie mögen – der Inhalt ist wichtig, nicht die Werbung.

25. In welchen Sprachen liest Du Bücher?
Englisch und deutsch

Englischsprachige Bücher eigentlich nur im Original (höchstens ich bekomme eins geliehen oder geschenkt) – schon allein weil die eBooks günstiger sind und Übersetzungen oft sehr viel kaputt machen.

26. An welche Schullektüren erinnerst Du Dich? Hat Dich die Schule für bestimmte Werke oder Autor/innen begeistern können?
Bewusst erinnern kann ich mich an „Der Herr der Fliegen“ und „The Catcher in the Rye“ und natürlich „Macbeth“ und die Schule konnte nicht verhindern, dass ich mich in Shakespeare verliebt habe und daher auch englische Literatur studieren MUSSTE.

27. Kommst Du selbst aus einer Vielleserfamilie? Oder waren Bücher bei Euch früher Mangelware? Wann und wie hast Du zum Lesen gefunden?
Meine Eltern hatten nie eine große Buchsammlung, aber meine Mutter hat mir von klein auf viel vorgelesen und mit fünf konnte ich dann auch schon selbst lesen. In der Schulzeit hat mich mein Opa jede Woche mit einem neuen Buch versorgt und ich kann mich erinnern, dass ich versucht habe, den Bestand in unserer Gemeindebücherei wegzulesen 🙂

28. Haben Orte, an denen sich viele Bücher befinden – Buchhandlungen, Antiquariate, Bibliotheken – einen besonderen Reiz für Dich? Welches ist der schönste „Buch-Ort“, den Du kennst?
Ich hatte einige Lieblingsbuchhandlungen in Bristol und in Bath – da konnte man an Sonntagen immer so schön stöbern gehen. Und „Wordsworth“ in der Schellingstraße in München, dort war ich auch immer gern – gibt es den eigentlich noch?

29. Gibt es ein Werk, von dem Du sagen würdest, ‚Ohne dieses Buch wäre ich nicht der Mensch, der ich heute bin‘?
Ich schätze, es war der ominöse „Macbeth“ (siehe oben) – das ist zwar ein Theaterstück, aber es ist schließlich in Buchform zu mir gestoßen. Dadurch habe ich gemerkt, dass mir Literatur-Analysen Spaß machen und das (englische) Literaturwissenschaft das richtige Fach für mich sein könnte – wenn ich das nicht studiert hätte, sähe heute sicher vieles anders aus.

30. Gibt es ein Buch, in dessen Besitz Du auf besonders interessante oder originelle Weise gelangt bist?
Ich kann mich gerade an nichts dergleichen erinnern.

31. Gibt es eine besonders bemerkenswerte Literaturverfilmung für Dich? Du kannst besonders positive oder auch besonders negative Beispiele nennen – bitte mit Begründung!
Besonders positiv mit Sicherheit „Der Herr der Ringe“ – ein Film, der es geschafft hat, ein gähnend langweiliges Buch spannend zum Leben zu erwecken und die Charaktere so darzustellen, wie sie in meiner Fantasie existierten. Letzteres gilt ebenso für die „Harry Potter“-Filme, wenn ich die auch nur wegen Alan Rickman anschaue. ^^ Und dann hoffe ich im Herbst auf „Stardust“ …

Ach ja „Stardust“ – das war auch eine gelungene Verfilmung, die ich immer wieder gerne anschaue. „Game of Thrones“ wird von HBO toll umgesetzt und die letzte Verfilmung von „Jane Eyre“ war ebenfalls sehr überzeugend. Jetzt warte ich gespannt auf „The Mortal Instruments“ (der Trailer sieht jedenfalls sehr vielversprechend aus), aber das dauert noch bis Sommer.

32. Was schätzt Du, wie viele Gedichte (in beliebiger Sprache – keine Liedtexte!) Du auswendig kennst?
vielleicht zehn? Wenn überhaupt …

33. Welches ist Deine allerfrüheste Leseerinnerung?
Märchen, Wilhelm Buch, diese Pixi-Kinderbüchlein – Puff Pata Puff, das war eine Geschichte um einen Zug …

34. Vervollständige den Satz: „Lesen ist für mich …“
lebensnotwendig

35. Gibt es irgendeine Stelle in einem Buch, die Dich schlichtweg immer wieder zum Heulen bringt (und sei es, weil sie so schön ist)?
Zum Heulen sind manchmal auch Übersetzungen. Ansonsten habe ich schon öfter mal bei irgendwelchen Stellen aus Büchern Tränchen verdrückt, 100% PMS und Romantik und traurige Stellen gehen gar nicht zusammen ^^

36. Gibt es ein Buch, das Du eigentlich magst, an dem Du jedoch – wenn Du dürftest – auch die eine und andere Stelle ändern würdest?
Manche Bücher sollten unendlich sein.

37. Gibt es ein Buch, das Du mit sehr großen Erwartungen zu lesen begonnen hast, um dann davon richtig enttäuscht zu sein?
Richtig enttäuscht kann man nicht sagen, ich hatte mir nur mehr davon erwartet – aktuelle Beispiele: „Die Vermessung der Welt“ von Daniel Kehlmann und „Die alltägliche Physik des Unglücks“ von Marisha Pessl.

„Die Einsamkeit der Primzahlen“ war auch so ein Unglücksfall …

38. Gibt es Literatur, die Du am liebsten verbieten würdest?
nein – Literaturverbote haben einen sehr negativen Beigeschmack.

39. Gibt es eine/n Schriftsteller/in, dessen/deren Werke Dir so richtig von Herzen zuwider sind?
Ganz fürchterlich: Diana Gabaldon und Anne Perry *schauder* – wobei ich muss gestehen, ich kenne von beiden Damen jeweils nur ein Werk und ich muss diese Leseerlebnisse nicht weiter vertiefen. Beide Bücher würden sich auf ca. 65 aussagekräftige Seiten reduzieren lassen und könnten dann billig in Heftchenform an die Frau gebracht werden.

Da hätten wir mittlerweile noch jemanden – E.L. James (kann mir nicht mal merken, wie sie heißt – ich musste tatsächlich googlen)

40. Gibt es eine/n Deiner Leseerfahrung nach völlig überbewertete/n Vertreter/in der Weltliteratur? Bitte mit Begründung!
Eigentlich interessiert mich nicht vordergründig, was die Kritik über ein Buch oder einen Autor sagt, mir muss es gefallen.

41. Achtest Du jemals auf Übersetzer- und Illustratorennamen? Falls ja: kannst Du aus beiden Bereichen jemanden nennen, der Deiner Meinung nach besonders gute Arbeit leistet?
Bislang nur auf Illustratoren: Dave McKean ist immer interessant für mich.

42. Nenne das überflüssigste (leider dennoch reale) Buch, das Dir gerade einfällt!
Wieder so eine subjektive Frage, „überflüssige Bücher“ gibt es nicht – Geschmäcker sind verschieden.

43. Hast Du ein Buch, das Du besonders gerne verschenkst?
Ich versuche die Umwelt für Kai Meyer zu begeistern und schenke daher gerne etwas von ihm. Eine Freundin war schon sehr angetan.

44. Nenne einen Deiner Ansicht nach besonders gelungenen ersten Satz (es muss kein Lieblingsbuch sein) eines Buches!
Da gibt es einige, ich schreib auch gelegentlich erste und letzte Sätze auf, die mir gut gefallen. Eigentlich sollte man das bei jedem Roman tun, ist oft sehr interessant. Das hier ist jedenfalls einer der jüngsten notierten Anfangssätze: „Ich suchte nach einem ruhigen Ort zum Sterben“ aus Paul Auster, Die Brooklyn-Revue.

45. Ein Verlag beauftragt Dich, ein schönes Buch für die nächste Herbstedition auszuwählen – vielleicht ein Buch, das seit Jahrzehnten vergriffen ist oder eines, das nur als Taschenbuch existiert und Deiner Meinung nach eine schönere Ausgabe verdient hätte. Welches Werk würdest Du wählen?
Fällt mir momentan nichts dazu ein.

46. Gibt oder gab es ein Buch, bei dem es Dir besonders am Herzen liegt / lag, das Deine Lebensgefährtin / Dein Partner es ebenfalls mag?
nein

47. Gibt es eine Autorin, die / einen Autoren, den Du gerne einmal persönlich treffen würdest (auch bereits verstorbene Autoren oder solche, mit denen Du eigentlich sprachbedingt gar nicht reden könntest, dürfen genannt werden – wir wollen ja nicht feilschen)?
William Shakespeare in seiner Zeit.

48. Gibt es eine literarische Figur, der zu begegnen für Dich reizvoll wäre?
Lord Dream of the Endless

49. Gibt es einen fiktiven Ort, den Du gerne einmal bereisen würdest?
Faerie

50. Welches ist das lustigste Buch, das Du kennst?
„Good Omens“

51. Über welches Buch hast Du zuletzt so richtig lebhaft (und evtl. kontrovers) diskutiert?
Sowas kommt eher selten vor.

Shades of Grey – aber kaum kontrovers

52. Gibt es völlig zerfledderte, zerlesene und demolierte Bücher bei Dir, von denen Du Dich aber trotzdem nicht trennst? Begründe!
Mehrere – was gibt es da zu begründen? Ein Buch darf ruhig auch seine Lesegeschichte erkennen lassen.

53. Auf welches – von Dir noch nicht besessene oder noch gar nicht erschienene – Buch freust Du Dich derzeit am meisten?
Ich schätze das wird eins sein, dass mich findet.

Diverse Fortsetzungen: „Song of Ice and Fire“ soll ja – irgendwann – weitergehen, „The Mortal Instruments“ leider erst 2014 und „The Infernal Devices“ im Frühjahr 2013

54. Fällt Dir ein (unfreiwillig) besonders witziger oder missratener Buchtitel ein?
nein, aber den Titel „Die alltägliche Physik des Unglücks“ kann ich mir einfach nicht merken.

55. Und gibt es ein Buch, das vermutlich nie existieren wird, dessen Erscheinen Du jedoch sehr begrüßen würdest?
Das große Buch der Ausreden, verfasst von meinem angeheirateten Kind – ein Bestseller für Millionen von Heranwachsenden!

56. Gibt es etwas, das in einem Buch, das Du liest, besser NICHT vorkommen sollte?
300 Seiten Redundanz in einem Werk das aus ca. 375 1/4 Seiten besteht.

57. Gibt es einzelne Sätze oder Ausdrücke aus Büchern, die Du aus irgendeinem Grunde nach Jahren noch erinnerst?
meist die, die ich mir im little black book oder im Blog notiert habe. Wenn ich sie auch nicht mehr wörtlich zitieren kann, weiß ich meist, wo ich danach suchen muss.

58. Gibt es ein Werk, das Du seit Jahren immer wieder in Angriff nimmst, aber immer wieder daran scheiterst?
Zurzeit nicht, aber „Das Foucaultsche Pendel“ habe ich mehrmals angefangen – ich hatte nach der MA-Arbeit und der Abschlussprüfung plötzlich keine Lust mehr auf Tempelritter und Verschwörungstheorien und „Intellektuellenroman“ und so blieb der Herr Eco erstmal eine Weile liegen. Ich glaube, ich hab das erst vor einem Jahr wieder ausgekramt …

59. Welches ist das verrückteste oder seltsamste Buch, das Du kennst?
Die meisten Bücher von Neil Gaiman sind verrückt und seltsam und viele von Kai Meyer auch.

60. Gehst Du gern zu Literaturveranstaltungen (von der Buchmesse bis zum Poetry Slam)? Wenn ja, welche – und was gefällt Dir daran?
Zur Frankfurter Buchmesse bin ich früher öfter gefahren – Kollegen besuchen und Sekt trinken, Autoren guggen – reicht doch, oder? 🙂

61. Du lernst jemand Nettes kennen, der von sich sagt, „überhaupt nicht zu lesen“. Wie reagierst Du?
Armer Wicht …

62. Gibt es ein Buch, ‚das man gelesen haben muss‘?
bestimmt – jeder sollte so eins haben.

63. Es gibt Fernsehen, Internet, DVD´s, Kino … hat das Medium Buch nicht allmählich ausgedient?
Bei mir sicher nicht – es ist immer noch etwas anderes, wenn man etwas in den Fingern hat, darin blättern kann und die Fantasie ohne visuelle Anregung ihre Wege geht – und ich rieche immer wieder gern an neuen Büchern – geht bei den elektronischen Medien schlecht.

Damals hätte ich nie gedacht, dass ich mal einen eBook-Reader besitzen werde – aber ich bin überzeugt, auch wenn man nicht daran riechen kann :). Aber ich lese nach wie vor lieber einen Roman als das ich mir nur eine Verfilmung anschaue.

64. Ein Sprichwort sagt „Ein Buch ist wie ein Garten, den man in der Tasche trägt.“ – Wie findest Du diesen Satz?
Treffend, den ein Buch birgt ebensoviele Schätze und Schönheiten wie ein Garten.

65. Schreibst Du selbst? Hast Du evtl. sogar schon Bücher (oder in Büchern) veröffentlicht?
nein, zumindest nichts Literarisches.

66. Zerstören Buchverfilmungen die Phantasie?
Nicht unbedingt – die oben schon erwähnten Verfilmungen fand ich eher anregend und ich finde es auch nicht schade, dass die Figuren vor meinem inneren Auge jetzt immer so aussehen werden wie Orlando Bloom oder Daniel Radcliffe. So ähnlich waren sie schon davor …

67. Was ist Deiner Ansicht nach eigentlich Sinn und Zweck des Lesens – Unterhaltung, Bildung, Ablenkung, …?
Manchmal alles zugleich (das sind meist die besten Bücher), manchmal je nach Lektüre.

68. Was hältst Du davon, Klassiker stilistisch aufzupeppen, um sie jüngerem Publikum zugänglicher zu machen?
Faust soll in Zukunft also sagen: „Das also war der Fußhupe Kern“, oder wie? Nein, danke – ich finde schon die ultramodernen Bibelübersetzungen zum Davonlaufen.

69. Du betrittst erstmals eine fremde Wohnung. Wie lange dauert es, bis man Dich mit schräggelegtem Kopf vor dem Bücherregal im Wohnzimmer findet?
Wenn ich das Wohnzimmer und das Bücherregal gefunden habe, geht das schnell.

70. Welches Buch würdest Du heute, jetzt, ganz spontan, den Dir völlig unbekannten Leser/innen Deines Fragebogens empfehlen? Und warum dieses?
Och nö, jeder hat so unterschiedliche Vorlieben und ich lese selbst so viel Unterschiedliches, das manchmal gar nicht zusammenzupassen scheint, da mag ich mir eine derartige Empfehlung nicht anmaßen – vor allem da es ja bei dieser Frage um einen „unbekannten Leser“ geht, bei Freunden tu ich mir schon leichter mit sowas 🙂

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