Don’t judge a book by it’s cover

Liebe Deutschlehrer,

warum müsst Ihr denn Euren Schülern beibringen, dass sie bei einer Rezension die Aufmachung eines Buches beschreiben müssen??

In diversen Buchblogs oder auch bei Kritiken auf Amazon und Lovelybooks fällt es immer wieder negativ auf, dass – vorzugsweise jüngere Leser – mehr über die äußere Gestaltung eines Buchs schreiben als über dessen Inhalt. Dabei ist es meist völlig irrelevant, ob ein Buch einen grünen Hintergrund mit einem gelben Kreis oder einen roten mit einem lilanen Quadrat hat.

Natürlich ist es ist durchaus berechtigt, seine Meinung zu äußern, wenn ein Buch ein besonders schönes, hässliches oder auffälliges Cover hat (oft ist das ja auch ein Kriterium, warum man sich ein Buch gekauft hat) – aber doch, bitteschön, nicht bei völlig banalen Covern. Wenn es denn schon unbedingt sein muss, reichen da ein bis zwei Sätze. Ein Erguss von 200 oder noch mehr Wörtern bei einem absolut normal gestalteten Buch ist überflüssig.

Und, wie sagte schon Dr. Frank-N-Furter seinerzeit:

Don’t judge a book by it’s cover

Im Übrigen interessiert es auch in den seltensten Fällen wie viele Kapitel, Absätze, Wörter oder Buchstaben ein Roman hat.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s